Enzo aus dem Bottenberger Wald wurde am 15.03.2007 als einer von 10 Welpen geboren. Als er 11 Wochen alt war kam er zu uns in die Familie.
Damals hatten wir bereits einen schwarzen Großpudel, an dem sich Enzo stark orientiert hat. Cooper war sein absoluter Held.
Trotzdem zeigte sich schon nach kurzer Zeit, dass Enzo einen sehr starken Charakter entwickelte. Er war von Anfang an der kleine „Clown“, der nicht nur uns, sondern auch Cooper zum Schmunzeln brachte.
Im Alter von 5 Monaten nahm Enzo zum Spaß an einem Pudelrennen teil und erreichte immerhin noch den dritten Platz, obwohl er die Bahn nach dem Durchlaufen der Lichtschranke verließ und dadurch einiges an Zeit einbüßte…
Enzo besuchte zusammen mit seinem Hundefreund Phoenix (einem Dalmatiner) die Hundeschule und nahm dort an verschiedenen Übungen erfolgreich teil. Bei einer Nachtübung mit angedeutetem Überfall hatte er sich, mit seinen damals 8 Monaten, schon vorbildlich verhalten.
Enzo gewinnt durch sein aufgewecktes aktives Wesen sowie seine liebenswerte, charmante und intelligente Art schnell die Herzen der Menschen um sich herum. Besonders die Kinder sind hin und weg sobald er seine Tricks „vorführt“. Er liebt Katzen und Kleintiere (er isst keine Hasenohren) und ist mit allen Artgenossen super verträglich.
Enzo ist ausgesprochen intelligent, was sich beim Trainieren der Tricks zeigt. Innerhalb kürzester Zeit lernt er neues. Er will aktiv etwas tun und muss dahingehend auch gefördert werden.
Im Mai 2008 haben wir ihn zum ersten Mal auf einer Austellung mit der liebevollen Unterstützung von Ulrike Steinhaus (Züchterin) vorgestellt (Bewertung VORZÜGLICH).
Während der EM 2008 war Enzo als Balljunge eingesetzt.
Er machte seinen Job mit größter Zuverlässigkeit ;-)
Enzo ist sehr anhänglich und versucht uns zu jeder Zeit zu gefallen. Er ist wirklich ein großartiger Hund mit viel Charakter.
Das Bild zeigt Enzo im Alter von drei Jahren:
Von März 2010 – Juli 2010 absolvierte er eine Ausbildung zum “therapeutischen Besuchshund” für Alten- und Pflegeheime, die er erfolgreich beendet hat. Im Zuge dieser Ausbildung hat er auch die BGVP I (Begleitgehorsams- und Verkehrssicherheitsprüfung) erfolgreich absolviert.
Er macht seinen “Job” sehr selbstsicher, mit viel Elan und Freude. Er ist den Bewohnern gegenüber aufgeschlossen und freundlich und liebt es im Mittelpunkt zu stehen. Er kann schnell zwischen sehr fitten, körperlich eingeschränkten und bettlägrigen Patienten unterscheiden, “schaltet” dabei um und passt sich der gegebenen Situation an. Seit August arbeitet er in Kooperation mit den professionellen Pflegekräften. Der Schwerpunkt liegt hier bei denen an Demenz erkrankten Senioren.
Natürlich ist Enzo auch “privat” weiterhin aktiv und begleitet sein Frauchen und Freundin Denise mit den Pferden Cartier und Luke zu Ausritten oder Wanderitten.
Hierbei zeigt sich sein hervoragender Charakter gegenüber anderen Artgenossen. Selbst im Wald kann er problemlos mitgenommen werden. Wenn ein Reh vor ihm über den Waldweg springt, bleibt er sofort stehen und wartet auf das Kommando von Frauchen, bis es weiter geht (ohne dem Reh zu folgen ;-) ).
Mit den beiden Pferden zeigt er sich interessiert und aufmerksam, aber mit dem nötigen Respekt.
Bei Luke ist er vorsichtig, wie man auf dem Bild erkennt. Vor ihm hat er großen Respekt, obwohl Luke sehr liebevoll den Kontakt suchte.
Bei Cartier ist er etwas mutiger als bei Luke. Cartier ist aber auch ein sehr liebenswertes und großartiges Pony.
Wie es sich für einen “angehenden Service-Hund” gehört, arbeitet Enzo auch an Weihnachten. Hier hat er die Aufgabe, die Weihachtsgeschenke mit auszupacken.
Um den Ansporn zu erhöhen, handelt es sich um ein brauchbares “Hundegeschenk”, mit dem er nach der Arbeit belohnt wird.
Das Gedächtnisspiel für Hunde hat Schubladen, in die Leckerlies gelegt werden.
Die Schubladen werden durch die grünen Stifte doppelt “verriegelt”.
Aufgabe des Hundes ist es also zu verstehen, dass man erst den grünen Stift herausziehen muss, um danach die Schublade mit dem Leckerli öffnen zu können.
Enzo vertritt hierbei die These: ” Ich entferne erstmal alle Stifte und dann schaue ich weiter”.
Danach hat er zwei verschiedene Techniken. Bei der ersten Variante leckt er mit der Zunge an der Schublade, bis er an das Leckerli kommt. Seine zweite Variante ist das Kratzen an der Schublade, bis sie sich öffnet.
Es ist bereits Enzos zweites Gedächtnisspiel. Beide Spiele sind für Winterabende sehr gut geeignet und machen ihm viel Freude. Er hat bei diesem Spiel schnell verstanden, dass er zuerst die grünen Stifte entfernen muss (Er hat nicht versucht, die Schubladen vorher zu öffnen). Zielsicher zog er bereits beim ersten Mal die Stifte heraus und beschäftigte sich dann mit den Schubladen.
(Ich muss gestehen, dass ich gehofft hätte, dass er nicht direkt beim ersten Mal weis wo der Hase langläuft ;-) ).
2011
Im März 2011 ist Enzo vier Jahre alt geworden. Sein Charakter ist noch stärker gefestigt und er ist in vielen Bereichen noch souveräner und “cooler” geworden. Seine Tätigkeit im Altenheim ist sehr wichtig für uns. Enzo genießt sichtlich seinen Job, dem er nun schon über ein Jahr nachgeht. Das folgende Bild zeigt Enzo in Arbeitsmontur.
(Weitere Informationen zu dieser Tätigkeit finden Sie unter: “Besuchshund Altenheim”)
Im April 2011 haben wir Enzo (nach vorherigem “verpassen” einer typischen Pudelfrisur) erneut fotografieren lassen und die Fotos zeigen seine Aktivität, die ihn immer noch sehr besonders macht. Er ist einfach ein Allround-Talent und immer noch überall mit Spaß und Ausdauer dabei. Besonders liebt er seine Frisbee. Mit purer Freude rennt er in Richtung Frisbee,….
…um sie dann freudestrahlend in die Kamera zu präsentieren.
Weitere Fotos des Shootings mit einigen seiner Facetten:
Seine ruhige…
…liebenswerte,
…aufmerksame
…”coole” Seite (man beachte den Blick)
und natürlich seine familienfreundliche Seite ;-)
Im Mai 2011 hat Enzo (mit Frauchen) einen neuen Sport für sich entdeckt: das Hunde-longieren. Dabei soll die Bindung, Ausdauer, aber auch die Aufmerksamkeit des Hundes trainiert werden. Den Kurs machen wir im IRJGV bei der lieben Michaela und es macht uns beiden sehr viel Spaß (weitere Infos finden Sie bei der Unterseite Longieren).
Im November haben Enzo und Payman an der Nachtübung des IRJGV teilgenommen. Obwohl im diesem Jahr Payman mit ihm die Übung durchlief, zeigte sich kein Unterschied in seinem Verhalten in ungewohnten Situationen.
Enzo beherrschte bereits mit 6 Monaten die Mehrzahl aller unten aufgeführten Tricks die er heute kann. Er war jederzeit mit vollem Elan und Engegement dabei. Am liebsten würde er jeden Tag ein neues Kunsstück lernen, weil er beim Vorführen seines Könnens immer bewundert und geknuddelt wird, was ihm natürlich besonders gut gefällt. Vielleicht wäre eine Zirkuskarriere für ihn angemessen gewesen ;-)
Enzo beherrscht folgende Tricks:
- Küss die Hand (wie es sich für einen Italiener gehört)
- Winken
- Schäm dich
- Guten Tag mit rechter und linker Pfote (Pfötchen geben)
- Schlag ein (Give me five)
- Peng (toter Hund)
- abklatschen (mit beiden Pfoten stehend)
- Touch mit der Pfote
- Kriechen
- Verbeugen
- Licht an und aus machen (Behindertenhundeausbildung)
- Waschmaschine ausräumen (Behindertenhundeausbildung)
- Gegenstände apportieren und auf den Schoss bringen (wichtig im Altenheim, bei Menschen, die nicht aufstehen können, aber sich trotzdem aktiv mit dem Hund beschäftigen möchten)
- Tür zu (Tür wird nur angelehnt)/ Tür richtig zu (Tür wird komplett geschlossen)
- Socken ausziehen
Wir arbeiten immer weiter an Tricks aus der Behindertenhundeausbildung.
Video der genannten Tricks:
Winken
Schäm dich
Enzo – kriechen und verbeugen
Enzo macht das Licht aus
Enzo holt einen Socken aus der Waschmaschine
Enzo macht die Tür zu
Einige Tricks:
Winken
Schäm dich
Enzo – kriechen und verbeugen
Enzo macht das Licht aus
Enzo holt einen Socken aus der Waschmaschine
Enzo macht die Tür zu
Das Hunde- Longieren soll die Bindung zwischen Hund und Besitzer stärken, aber auch das Geben von Kommandos auf Distanz verbessern. Langfristig soll der Hund ohne Kreis und mit Körpersprache longiert werden. Der Hund wird dabei körperlich als auch geistig ausgelastet, sowie seine Ausdauer und Kondition trainiert.
Seit Mai 2011 haben Enzo und Frauchen einen Kurs im Hunde-Longieren begonnen.
Zu Beginn wird mit einem abgesteckten Zirkel (ca 10 m Durchmesser) gearbeitet, um den Hund an das Longieren zu gewöhnen.
Der Hund wird am Zirkel abgesetzt. Der Hund bleibt hinter der “Absperrung” getreu dem Motto: “Mein Bereich, dein Bereich”.
Der Hundeführer steht in der Mitte und hat eine für den Hund besonders attraktive Belohnung (in Enzos Fall seine Frisbee bzw. im Verlauf ist daraus sein Ball geworden).
Erst nach dem Zeichen (für “Galopp” der ausgestreckte Arm) oder einem Kommando geht´s los.
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
Mein Bestreben ist es langfristig zu erreichen, dass Enzo nur noch auf meine Körpersprache achtet, was teilweise auch schon funktioniert.
Enzo hat in recht kurzer Zeit eine tolle Entwicklung gemacht. Er hat gelernt zwischen Schritt
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
Trab
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
und Galopp
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
zu unterscheiden und führt dies (wenn er nicht gerade etwas übermütig ist) prima aus. Freudensprünge und Gebelle gehört auch mal dazu…
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
Zwischendurch wird und soll immer wieder Unterordnung, wie Sitz, Platz oder Steh eingebaut werden.
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
Wenn es am Schönsten ist, wird der Hund belohnt…
Im weiteren Verlauf des Kurses haben wir gelernt, dass Enzo auch über zwei Kreise longiert werden kann…
(Foto:Fabienne Auer – www.birdypresents.com)
Dabei sind neue Kommandos und Training gefragt. Der Hund kann beispielsweise durch die Körpersprache in eine acht oder in die komplette Umrundung beider Kreise geschickt werden. Dabei werden auch immer wieder die Gangarten und Kommandos wie Sitz oder Platz eingebaut.



































